SPD Mitte

Kreisdelegiertenversammlung – Digitales Antragsbuch

A8/I/2020 Erhalt von Clubkultur und Orten der Vielfalt und Toleranz in der Innenstadt

AntragstellerInnen:

SPDqueer

Die Kreisdelegiertenversammlung möge beschließen:

Der Landesparteitag möge beschließen:

Erhalt von Clubkultur und Orten der Vielfalt und Toleranz in der Innenstadt

Die sozialdemokratischen Mitglieder des Abgeordnetenhauses und die SPD Mitglieder im Senat von Berlin setzen sich dafür ein, noch in der aktuellen Legislaturperiode eine Koordinierungsstelle für die Clublandschaft in Berlin einzurichten. Diese Stelle soll als Ansprechpartner, Frühwarnsystem und Vermittler zwischen Hauptverwaltungen, Bezirksämtern und den Clubs dienen.

 

Begründung:

 

Die Berliner Clublandschaft musste sich in den vergangenen Jahren aufgrund nicht verlängerter Mietverträge oder nicht bezahlbarer Mieterhöhungen von einigen „Institutionen des Nachtlebens“ verabschieden. Hierzu zählen das historische Knaack, der Bassy Club, das White Trash, das Chalet und der Arena Club. Die Zukunft des Sage/KitKat, des About Blank und der Griessmühle ist sehr ungewiss. Hierbei sind nicht selten Orte gelebter Toleranz und queeren Lebens von der Verdrängung betroffen.

 

Berlin ist aber sexy wegen seiner Clubs und auch weltweit ein Beispiel für lebendige Clubkultur und Freiheit. Jeden dritten Berlin-Touristen zieht es wegen unseres Nachtlebens in die Stadt. Sie erleben hier die Vielfalt der Clubs und Szenen, Kulturen und Nachbarschaften, für die wir kämpfen und uns stark machen.

Empfehlung der Antragskommission:

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