SPD Mitte

Kreisdelegiertenversammlung – Digitales Antragsbuch

A9/I/2020 Für ein Sperrmüllkonzept für Berlin

AntragstellerInnen:

01/16 Grünes Dreieck

Die Kreisdelegiertenversammlung möge beschließen:

Der Landesparteitag möge beschließen:

Für ein Sperrmüllkonzept für Berlin

Die Mitglieder sozialdemokratischen Mitglieder im Senat und im Abgeordnetenhaus werden aufgefordert, gemeinsam mit der BSR an einem modernen Konzept zur Sperrmüllentsorgung – und -vermeidung zu arbeiten.

 

 

Dieses soll eine (zumindest teilweise) kostenlose Abholung von Sperrmüll für Privathaushalte, zum Beispiel durch Gutscheine oder eine Wiedereinführung von zentralen Sperrmüllabholungen beinhalten. Das Konzept soll bis zum Ende der Legislaturperiode erarbeitet werden.

 

 

Zeitgleich soll die Entsorgung über Recyclinghöfen kundenfreundlicher gestaltet werden. Dazu sollen die Recyclinghöfe an mindestens einem Tag der Woche lange geöffnet sein (bspw. 21:00 Uhr), die Öffnungszeiten an Samstagen sollen an die verlängerten  Ladenöffnungszeiten angepasst werden. Recyclinghöfe haben alle Produkte, z.B. Farbe, Holz, Haushaltsgeräte von Privatpersonen in haushaltsüblichen Mengen anzunehmen, sofern dies keine massiven baulichen Nachbesserungen erfordert.

 

 

Des Weiteren soll mit Hilfsorganisationen und Projekten Ideen und Konzepte zur Vermeidung von Sperrmüll, durch Weitergabe und/oder Upcycling geklärt werden.

 

Begründung:

 

Wenn Berlin Sperrmüll auf den Straßen vermeiden will, brauchen wir ein neuen Konzept für unsere Stadt. Dabei müssen wir sowohl die Abholung neu regeln, um zu vermeiden, dass Möble, Geräte usw. auf der Straße landen. Auch das Wegbringen von Sperrmüll muss im Zuge dessen erleichtert werden, indem wir den Service der Recyclinghöfen erhöhen.

 

Gerade in einer modernen Stadt wie Berlin, in der immer weniger Haushalte über ein Auto verfügen, muss es möglich sein, einfach und unkompliziert Sperrmüll zu entsorgen.

 

Gleichzeitig sollte Ressourcenschonung Ziel unserer Stadt sein! Zusammen mit BSR sowie Trägern und Hilfsprojekten soll daran gearbeitet werden, Müll zu vermeiden und Müll als Ressource zu betrachten, der als wertvoller Rohstoff zu re – oder upcyclen ist und so als neues Produkt verkauft werden kann.

Empfehlung der Antragskommission:

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